So funktioniert das Tankschutzsystem

So funktioniert das Tankschutzsystem - schematische Darstellung

Ein Leckanzeigegerät erzeugt im Zwischenraum zwischen Tankwand und Innenhülle ein Vakuum und überwacht ständig dieses Vakuum. Sollte also ein Leck entstehen, würde das Vakuum zusammenbrechen und das Anzeigegerät löst sofort akustisch und optisch Alarm aus. Auch im Alarmfall könnte kein Heizöl ins Erdreich dringen, weil normalerweise immer eine der beiden Wände unbeschädigt wäre.

 

Einsatzgebiete

Alttank-Sanierung von Stahltanks.

Nachträgliche Auskleidung macht einen unzulässigen Einwandtank zum behördlich genehmigten Doppelwand-tank.

Auskleidung neuer einwandiger Stahlbehälter, die damit von Anfang an als Doppelwandtanks eingesetzt werden.

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1450"

Auskleidung von Betontanks.

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1224"

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1348"

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1349"

Auskleidung von Rechtecktanks, die in Kellerräumen zusammengeschweißt werden. Dadurch kann der behördlich vorgeschriebene Auffangraum entfallen.

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1013"

Auskleidung von zylindrischen und kugelförmigen Polyestertanks mit Innenauskleidung können auch in Trinkwassereinzugsgebieten eingesetzt werden

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1450"

"Zulassungs-Nr. 06/PTB III B/S 1496"

 

Stillegen von Erdtanks

Auszug aus Betriebsvorschriften TRbF 280 (v. 11.90) Außerbetriebsetzen, Stillegen von Anlagen

  • Behälter, die außer Betrieb gesetzt werden, sind so zu sichern, daß Gefahren für Beschäftigte und Dritte nicht entstehen.
  • Tanks, die vorübergehend außer Betrieb gesetzt werden, sind von allen Betriebsrohrleitungen zu trennen, einschließlich der Rohrleitungen vollständig zu entleeren und so zu reinigen, dass sowohl explosionsfähige Atmosphäre in gefahrdrohender Menge nicht mehr vorhanden ist und nicht mehr entstehen kann, als auch eine Verunreinigung der Gewässer und des Grundwassers nicht zu besorgen ist. Tanks und Rohrleitungen sind gegen Benutzung zu sichern. Leckanzeigegeräte sollten in Betrieb bleiben. Kathodische Korrosionsschutzanlagen müssen in Betrieb bleiben.
  • Bleibt ein Tank nach seiner endgültigen Außerbetriebnahme im Erdreich liegen, so sind zusätzlich zu einem festen Füllstoff, z.B. Sand, Schaumbeton, zu verfüllen. Leckanzeigeflüssigkeiten sind weitgehend zu entfernen. Die Ausrüstungsteile sind zu demontieren. Rohrleitungen sind abzutrennen und zu verschließen.
  • Eine Anlage gilt als endgültig außer Betrieb genommen, wenn der Betreiber der Aufsichtsbehörde eine entsprechende Mitteilung macht.

Nach § 19i Abs. 2 Satz 3 Nr. 5 des Wasserhaushaltsgesetzes iVm § 23 Abs. 1 VAwS sind Unter- und Oberdruckanlagen bei Stillegung durch einen Sachverständigen überprüfen zu lassen.

 

Befüllen von Erdtanks

 System BERGER

  • Stillzulegender Erdtank ist vor Befüllung von einem dafür zugelassenen Fachbetrieb nach VbF-TRbF gereinigt worden.
  • Spezial-Domdeckel (System BERGER) mit Befüll- und Abluftleitungen und Füllstandsmeß-Sonde auf Erdtank aufsetzen und mittels Schnellverschlüsse verriegeln.
  • Schlauchleitung vom Silo-Fahrzeug zum Einfüllstutzen des Domdeckels ankuppeln und mit Staubfilter verbinden.
  • Füllstandsmeß-Sonde im Domdeckel über Kabel mit optischem oder akustischen Signal am Fahrzeug verbinden.
  • Druckaufbau im Silo-Fahrzeug auf maximal 2 atü Entladevorgang einleiten.
  • Fahrer überwacht den Befüllvorgang. Bei Erreichen des maximalen Material-Füllstandes im Erdtank wird über die Füllstandsmeß-Sonde ein Signal ausgelöst. Das Bedienungspersonal schließt manuell oder über Funksteuerung das Absperrorgan (Quetschventil oder Kugelschieber) des Silo-Fahrzeuges. Befüllvorgang wird gestoppt.
  • Nach Befüllung des Erdtanks Original-Domdeckel wieder aufsetzen und mit Tank fest verschließen.

Unsere Dienstleistungen
Tankreinigung
Tankraumsanierung
Tankdemontagen
Tankbeschichtung
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Kontrolle Leckanzeige Geräte
Überprüfung Sicherheitseinrichtungen
Amtliche Abnahme/TÜV-Abnahme
Boilerentkalkung
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